Nachdem unser geplanter Abenteuer-Campingausflug in die Sierra Fria (brrrr, kalter Gebirgszug, brrr) leider ins Wasser gefallen ist, entschlossen sich Geli, Isa und Kati dazu, einen Spontan-Ausflug nach Guanajuato zu unternehmen, um dort das letzte Wochenende des bekannten Cervantino-Festivals zu feiern.
Also machten wir uns in aller Früh auf dem Weg zum Busbahnhof, wo wir eine „private Busfahrt“ nur für uns 3 nach Guanajuato genossen. Dort angekommen erwartete uns eine Taxifahrt durch das unterirdische Straßensystem (Guanajuato ist nämlich großteils als Fussgängerzone organisiert und die Straßen verlaufen als unterirdisches Tunnelsystem).
Und diese Stadt ist ein Traum – unzählige verspielte Gässchen, Restaurants und Cafés. Wir genossen diesen Tag besonders, da unzählige Menschen in den Straßen unterwegs waren, überall gefeiert wurde und an jeder Ecke Straßenkünstler, Musiker oder Verkaufsstände anzutreffen waren – kurz gesagt: die Stimmung war großartig.
Die größte Attraktion dieses Festivals schienen jedoch wir gewesen zu sein, denn unzählige Leute starrten uns an und so manche wagten sich sogar, uns nach einem Foto mit ihnen zu fragen. Ja, so müssen sich Filmstars fühlen..
Danach hatten wir noch das Glück ein total gutes Strassenkonzert von einer Reggaeband anzuhören (ja, wir sahen sogar Bob Marley!!)
… und, wir erregten mindestens genauso viel Aufmerksamkeit wie die Band
Das lustigste war aber wohl als uns nach dem Konzert, als wir uns dann wieder auf den Weg machten, der Frontman der Band nachlief, um unsere Kontakte zu bekommen und uns die „Callejon de besos“ (Straße der Küsse) zu zeigen....
Jaja, die in diesem Fall wurde wohl die Band zu Groupies, nicht umgekehrt *g*
Nachdem wir danach noch einen ausgiebigen Shoppingstreifzug durch die nächtliche Stadt absolvierten, machten wir uns wieder auf den Weg nach Aguascalientes.
Ein gelungener, erlebnisreicher Ausflug…
Wir haben auch aufgrund des dia de los muertos (Allerheiligen) die typischen Süßigkeiten in Form von Totenköpfen gefunden :-P
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