Sonntag, 4. November 2007

2.11.2007

Dia de los Muertos

Eines der größten Festivals des Jahres in Mexico hat nun begonnen – das Festival des Todes – „Dia de los Muertos“!
Was einen hier erwartet, ist für Europäer zuerst einmal mehr als gewöhnungsbedürftig: die Straßen sind verziert mit Totenköpfen und Skeletten in allen Variationen, Leute bauen Altäre auf, auf denen sie Speisen und Getränke für ihre verstorbenen Angehörigen aufbewahren, man findet Süssigkeiten in Form von Totenköpfen, Särgen, Skeletten, usw....

Also ganz und gar ein anderer Umgang mit dem Tod als man es gewohnt ist. Die Mexikaner sehen dem ganzen gelassener entgegen, und so gibt es auch die berühmten Umzüge auf den Friedhöfen, bei denen auch mal mit Wein angestoßen werden darf (leider waren diese Umzüge schon alle ausverkauft – ja, wirklich, sie verkaufen sogar Tickets für die Friedhöfe an diesen Tagen).

Doch auch ohne Friedhofsbesuch ließen wir dieses Festival gebührend ausklingen – bei der großen Parade im Zentrum




(natürlich ließen wir es uns auch nicht nehmen, uns zu verkleiden und so waren Geli und Kati als Catwomen unterwegs)






Am nächsten Tag suchten wir uns natürlich ein anderes Disfraz (was bei uns gar nicht nötig wäre, den eine Mexikanerin glaubte sogar allen Ernstes wir hätten uns so hell wie „Europäer“ angemalt *g*). Gefeiert wurde dann auf einer verlassenen Ranch mit unseren mexikanischen Freunden bis in die frühen Morgenstunden…

25.10.2007

Drogentest…

Es war ein ganz normaler Nachmittag in unserer Universität und wir lauschten gespannt den Theorien zu „Competitividad Internacional“ als auf einmal eine nette Dame mit weißem Mantel und dem netten Aufkleber „Prevencion“ unseren Raum betrat. Geli war noch gerührt von dem Gesundheitssystem, da sie in diesem Moment noch glaubte, die nette Dame wolle Schüler zu einer Vorsorgeuntersuchung überreden. Als dann jedoch Nummern durchgegeben wurden, und Angelika aufgefordert wurde, sich nun einem Drogentest zu unterziehen sah die Sache schon anders aus. Gerade in diesem Augenblick kam auch Kati in den Klassenraum zurück, und der glückliche Zufall traf auch sie.
Ja, so schnell kann es gehen und zwei unschuldige Austauschstudenten werden abgeführt…
Glücklicherweise bekamen wir nach einer kurzen unabhängig voneinander persönlichen Befragungen (wie in Polizeifilmen *g*) auch schon unsere Resultate – und siehe da, seit diesem Moment sind wir im Besitz unserer „Clean Card“…

25.- 30.10.2007 - Mazatlan


Mazatlan- endlich Meer!


Die Freude ist übergroß, endlich gehts wieder ans Meer!!

Nach der 10stündigen Busfahrt von Aguascalientes nach Mazatlan durften wir endlich wieder mal "salzige Luft" schnuppern.

Das süße, einladende Hotel der "Senora Estrella" bot uns eine bezaubernde Unterkunft.

Am ersten Tag erkundigten wir die Gegend, und chillten am Strand von Mazatlan. Am Abend konnten wir es uns nicht entgehen lassen, den Sonnenuntergang zu bewundern.

Mazatlan ist umgeben von mehreren kleineren sowie größeren (Halb-)Inseln, die alle, obwohl im Pazifik gelegen, ein wunderbares Karibikfeeling vermittelten..

Samstags verbrachten wir einen Tag auf der Isla de las Piedras, wo das Wort goldener Sandstrand eine neue Bedeutung erlangt hat. Eine unendlich erscheinbare Küstenzunge erstreckt sich in das türkisblaue Meer..
Touristenfreie Plätze finden sich im goldenen Strand.. und nichts als die Schiffe des fernen Hafen sagen einem, das man sich noch auf der Erde befindet.


Herrlich!!!









Am Abend begaben wir uns in die Stranddisko "Bora Bora". Was wir allerdings nicht wussten, es war eine Halloweenparty!

Wir trafen Hulk





und andere komische Gestalten..





Natürlich feierten wir gebührend den Geburtstag von Elke mit ein paar Margaritas :-P

Weil uns unsere liebste Isa am Sonntag der Arbeit wegen verlassen musst, haben wir den Tag genutzt um uns "el Faro", Wahrzeichen von Mazatlan näher anzusehen.

Der im Reiseführer als Touristenmagnet und 2.höchster Leuchtturm der Welt angepriesene Faro wurde zu einer unseren Lieblingsgeschichten :-)

Ein offenes Taxis, auch Pulmonios genannt, brachte uns zu dem Fuß des Berges, wo sich der Leuchtturm befinden sollte.
Nachdem wir natürlich richtig gut ausgeschlafen hatte, war es zu diesem Zeitpunkt 12 Uhr mittags, und natürlich schön warm. Nachdem wir einen touristischen Ort erwartet haben, gingen wir nur mit Flip-Flops und Jeansröcken bewaffnet an die Besteigung diesen schönen Berges.





Wir fühlten uns wie die Touristen, über die wir sonst immer so schön schimpfen.

Nachdem wir endlich, nach einer unglaublichen Wanderung am Leuchtturm angekommen sind, mussten wir feststellen, dass er nicht der 2.höchste Leuchtturm der Welt ist, sonder der 2. höchst GELEGENE!!!






Was uns erwartete war ein nicht mal haushoher Leuchtturm...

Wenigstens war die Aussicht schön :-)





Montags fuhren wir mit einem Motorboot auf die sogenannte Hirscheninsel, ein Naturschutzgebiet vor Mazatlan.

Dort genossen wir wieder mal die einsamen Strände und das klare Wasser, und bekamen zu dem noch die Gelegenheit mit einem netten Mexikaner und seinem Hund Ola (Welle) auf einem Catamaran die Wellen reiten zu können!

Einen gebührenden Ausklang des Tages war durch ein Essen im direkt am Meer gelegenen San Pancho gewährt. Während wir Shrimps-Spaghetti und Shrimpssalat genossen, ging die Sonne unter...

Den nächsten und letzten Tag verbrachten wir auf der Isla de las Piedras, wo wir uns die Gelegenheit eines Ritts auf dem Pferd über den einsamen Strand nicht entgehen lassen konnten :-)

Alles in allem ein gelungener Urlaub :-)