Sonntag, 30. September 2007

29.9.2007 - a big fat mexican wedding

Eigentlich waren wir ja schon voller Vorfreude auf unser Chill und Gammelwochenende im Haus, ohne jegliche Aktivitäten, da uns der (Freizeit-) Stress der letzten Wochen schon ein wenig mitgenommen hatte. Als wir dann den ganzen Freitag schon in unseren Sporthosen herumgesandelt sind (Einziges Verlassen des Hauses: Lebensmittelshopping, um uns für die folgenden Tage im Haus zu rüsten ;-), freuten wir uns schon auf weitere unereignisreiche Tage – doch, weit gefehlt, hier in Mexiko kommt man zu so etwas nicht. Samstagmorgen bekommen wir einen Anruf von Luis, der dringend und voll verzweifelt eine Begleitung für eine Hochzeit sucht. Da Luis schon so viel für uns getan hat, können wir ihm natürlich nicht absagen. Außerdem ist es ja auch eine gute Chance, ein kulturelles Fest in einem anderen Land zu erleben. Also tauschen Geli und ich unsere Sporthosen gegen ein schickes Kleid, und machen uns auf den Weg zur Hochzeitsparty.
Dort gibt’s natürlich – wie könnte es anders sein – Tequila und Tacos in Hülle und Fülle. Auch die ganze Zeremonie läuft weit lockerer ab als bei uns, jeder tanzt herum, die Männer spielen zwischendurch mal Fußball, es werden Luftballons und bunte Masken, die an einen Faschingsball erinnern, ausgeteilt – ja, es war wirklich ein lustiges Fest. Auch wir konnten uns nicht davor drücken, einmal das Tanzbein zu schwingen. Nach ausgiebigem feiern, tanzen und essen machen wir uns wieder auf den Weg nach Hause um den Rest unseres Chill-Wochenendes zu genießen.

[kady]

22.-23.9.2007 - Amerika ist wunderbar :-P

Eines Wochenendes beschlossen Geli und ich uns auf den Weg nach Amerika zu machen. Die Grenze ist von Monterrey aus ja quasi einen Katzensprung entfernt, und so entschieden wir uns für einen ausgiebigen Shoppingtrip in Mc Allen, Texas.
Freitagabends fuhren wir mit dem letzten Bus nach Monterrey. Und damit begann auch schon das Adventure – natürlich kamen wir 2 Stunden zu spät an, da der Busfahrer lustige Zwischenstopps machte, um lebensnotwendige Dinge, wie zB den Kauf eines Fantas, zu erledigen. In Monterrey rammte auch noch ein Auto unseren Bus, und wir mussten ewig auf einen Ersatzbus warten. Als wir dann endlich dort waren, fanden wir zum Glück unsere Jasi sofort (Gott sei Dank ist sie blond, also nicht schwer zu finden in einem Getümmel von Mexikanern). Daraufhin machten wir uns nun endlich auf den Weg nach Texas. Doch bei der Grenze die ersten Hindernisse: wir mussten zu Fuss über die Grenze gehen, und wurden natürlich sofort von den jeglichen Klischees entsprechenden Amerikanern (klein, sehr dick, unfreundlich und vor allem – dumm) angeschrieen. Sie teilten uns dann mit, dass wir uns immigrieren müssten (nur wegen einem Shoppingtrip – als zukünftiges Domizil mussten wir allen Ernstes die Adresse des Shoppingcenters angeben!). Auf diesem Immigrationsprozess mussten wir dann geschlagene 2 ½ Stunden warten, wobei uns die Beamten äußerst provokativ behandelten. Wir konnten auch miterleben, wie sie 2 Leute in Handschellen abführten. Jasi hatte den irgendwann einmal genug von der ganzen Prozedur und den provokativen Verhalten der Amerikaner, dass sie fest entschlossen und zornig die Rückkehr (wohlgemerkt zu Fuß, und ohne Plan wies weitergehen soll) antrat. Geli und ich harrten aus… eine weitere Stunde… endlich war Geli an der Reihe, Fingerabdrücke abgegeben, Augenscann erledigt, alles perfekt – bis sie zu mir kamen. Und mir mitteilten, dass ich gesucht werde und mich das System nicht akzeptiert. Mir wurden auch lustige Fragen gestellt (von wegen ob ich Probleme mit dem Gesetz hätte, usw…). Langsam bekam ich es mit der Panik zu tun, denn ich wollte auf keinen Fall so abgeführt werden wie schon die 2 vor mir. Glücklicherweise stellten sie dann doch fest, dass es sich um eine andere Katrin Wallner handelte (noch mal Glück gehabt…) und genehmigten mir die Einreise. Und nun der Beweis, wie eigenartig dieses Land ist: Sie vergaßen doch tatsächlich, meine Fingerabdrücke und Augenscann zu nehmen – und das obwohl ich doch angeblich so ein gesuchter Schwerverbrecher bin. Nun habe ich eine 3 monatige Einreisegenehmigung, ohne im System zu sein. Juhuu!
Zu allem Überdruss funktionierte auch noch das Kreditkartenlesegerät nicht, und Geli musste (während ich als Pfand dort behalten wurde) die Grenze überqueren, um an Geld zu kommen. Glücklicherweise stellte sie sich als gute Freundin heraus und kam auch wirklich zurück um mich zu „befreien“.
So – endlich in Amerika (Uhrzeit: 5:00 Abends) – wir schnappten uns schnell ein lokales Shuttle und wurden bis vor die Tür des Einkaufszentrums chauffiert.
Ein langer, harter steiniger Weg – aber alles in allem ein Superabenteuer, dass sich ausgezahlt hat.

[kady]

Freitag, 21. September 2007

20.-21.9.2007 - Hundstage

Wir haben einen neuen Mitbewohner … Lunetta, unser Wau!

Die unzähligen süssen Hunde die uns bis jetzt hier in Mexico über den Weg gelaufen sind, haben den Wunsch nach einem eigenen Wau immer größer werden lassen!
Umso erfreuter waren wir nun, als uns unser Freund Luis ein kleines Hundebaby übers Wochenende anvertraute, da dessen Besitzerin verreist ist.

Wir dürfen euch nun unseren neuen Mitbewohner der „Poco Loco – WG Especial“ vorstellen:
Hier ist Lunetta (wohlgemerkt, ein komischer Name für einen männlichen Hund).


Lunetta hat sich schnell bei uns eingelebt, sie ist sehr verspielt, liebt goldene Schuhe und kann keine Sekunde alleine bleiben. Und sie hat es geschafft, dass wir sie alle sofort in unser Herz geschlossen haben!
Nun haben wir endlich einen „Wachhund“ mit dem wir die Gässchen von Los Bosques unsicher machen können!



Mittwoch, 19. September 2007

15.-16.9. - dia de la indepencia

Nationalfeiertag in Mexico!

Um den Nationalfeiertag gebührend zu feieren, begaben wir uns nach Dolores Hidalgo.

Aber warum Dolores Hidalgo?

Folgendes hat sich zugetragen, am 16.9.1810 in Mexico:
Mexico ist Kolonialstaat von Spanien, doch die Rufe nach Unabhängigkeit werden immer lauter. Als die Stimmung gegen die Spanier schir unterträglich wurde, rief der Pfarrer von Dolores Hidalgo die Einwohner, und somit die Einwohner von ganz Mexico zur Revolution gegen die Spanier auf. All dies geschah in dem Fenster der Kirche in Dolores Hidalgo.





AAAAhhh, da geht unserer Isa ein Licht auf :-)

Wir fuhren also voller Vorfreude in das kleine, richtig typisch mexikanische Dorf Dolores Hidalgo. Dort angekommen sammeln sich schon (5 h vorher) die Menschenmengen am Hauptplatz. Wir erkunden noch die Straßen und finden vor einer Lichterkette, die den Pfarrer symbolisiert halt, um ein Foto zu schießen:





Kurz vor 11 war die Stimmung am kochen. Diese Art von Vorfreude der gesamten Menge kenn ich sonst nur von Superstar-konzerten. Tröten, Schaum und die Rufe "Viva Mexcio" verkürzen unsere Wartezeit bis zum "el grito" dem Aufruf zur Revolution.






Nach einer kalten aber lustigen Partynacht gings am nächsten Morgen über Guanajato zurück nach Aguascalientes.

Diese Art von Nationalstolz hat unser Begeisterung für Mexico natürlich noch erhöht, und vielleicht können wir das ja auch in Österreich durchsetzen :-)

Freitag, 14. September 2007

8.- 10.7. - México D.F.

Mexico City

So, nun ist es endlich so weit! Wir machen uns auf den Weg in die ziemlich größte Stadt der Welt – Mexico City!
Der Weg dorthin war steinig und schwer – ein Van mit engen Sitzen, keinen Nackenstützen (*g*) und einem ziemlich hilflosen Fahrer holt uns um Mitternacht ab. Schlafen war bei dieser Fahrt kaum möglich - wer mexikanische Straßenverhältnisse kennt, weiß warum.
Schließlich schaffen wir es aber doch und kommen um 8 Uhr in unserem Hotel an. Nach einem leckeren Starbucksfrühstück (ein Must für die Coffee-junkies unter uns) machen wir uns auf den Weg zu den Pyramiden in Teotihuacan.
Dort erwartet uns ein atemberaubender Anblick: faszinierende Ausgrabungen, und die Sonnen und die Mondpyramide. Wir schaffen es schließlich alle, die höchste Pyramide Amerikas zu erklimmen (trotz der Höhenangst von einigen Teilnehmern). Doch es war die Mühe und Anstrengung wert, denn von oben genießt man eine wunderschöne Aussicht über die gesamte Aztekenstätte.





Nach einem traditionellen Abendessen lassen wir die Nacht noch gemütlich im Hardrock Cafe ausklingen.

Tag 2 in Mexico City… Wir beginnen mit einem Stadtbummel durch das Altstadtzentrum. Und man glaubt es gern, dass diese Stadt 24 Millionen EW hat, denn kaum eine Stadt ist so pulsierend und lebendig wie Mexico City. Auf den Straßen erwartet einen ein reges Treiben, unglaublich viele Menschen laufen herum, Straßenverkäufer sitzen an allen Ecken und und und… Wir besichtigen die sinkende Kathedrale, den Regierungspalast, alte Ausgrabungen, das Schloss vom Österreicher Maximilian, das anthropologische Museum und einen schönen Park. Am Abend setzen wir uns dann gemütlich mit einem Biervorrat ausgestattet in unser Hotel.









Tag 3 in Mexico City… So, nun ist auch schon der letzte Tag in dieser aufregenden Stadt. Wir beginnen den Tag mit einem Besuch auf dem höchsten Gebäude der Stadt, um Mexico City auch einmal aus der Vogelperspektive betrachten zu können. Danach gönnen wir uns ein leckeres Frühstück in einem italienischen Café und spazieren durch das Künstlerviertel. Dieses erinnert ein bisschen an Montmartre in Paris. Schöne kleine bunte Häuschen und kleine Künstlerverkaufsstände sorgen für ein verträumtes Flair. Danach machen wir uns auf zu einer Gondelfahrt in den Kanälen. Wir genießen diese Fahrt wieder mal mit den obligaten „Cervezas“ und den Klängen der vorbeifahrenden Mariachiboote. Nach einem nächtlichen Shoppingtrip (gehört natürlich ja auch dazu ;-) treten wir die Heimreise an.



Dienstag, 11. September 2007

31.08. bis 3.07. 2007- Puerto Vallarta

Puerto Vallarta...Endlich Meer!

Nach der anstrengenden Prüfungs und Projektzeit haben wir uns eine kleine Auszeit am Meer gestattet..
Wer dabei an Meer im wohlbekannten Italien denkt, hat vergessen, dass wir am anderen Ende der Welt sind.
Die Fahrt dauerte 7 h, und sie führte uns über die Steppen von Aguascalientes, den Tequilafelder von Jalisco schließlich zum tropischen Regenwald von Puerto Vallarta.
Unser All-inclusive Hotel gab den atemberaubenden Blick auf den Urwald und das Meer frei.









natürlich dürfen da kleine Ausflüge und Party (Wegbier) nicht fehlen :-)